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ziegen

Das Projekt – Was wir tun.

Das Projekt wurde im Jahr 1999 von Mitgliedern der Kirchengemeinde St. Matthäus Alfter gegründet, um ruandische Waisenkinder zu unterstützen, die durch den Völkermord im Frühjahr 1994 ihre Eltern verloren haben. Viele dieser Waisenkinder waren nach dem Verlust ihrer Eltern völlig auf sich allein gestellt. Andere wurden zwar von Verwandten unterstützt, die jedoch oftmals selbst in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen lebten und die zusätzliche Belastung kaum tragen konnten. Vorrangiges Ziel war daher die Unterstützung der Waisenkinder und ihrer Betreuer bei der Sicherung des allgemeinen Lebensunterhaltes und die Ermöglichung des Schulbesuchs durch persönliche PATENSCHAFTEN.

Viele Patenkinder der „ersten Generation“ haben die Schule zwischenzeitlich abgeschlossen, eine Arbeit gefunden und benötigen keine Unterstützung mehr. Andere haben die Schule abgeschlossen, befinden sich aber noch in der Berufsausbildung oder haben ein Studium begonnen und sind weiterhin dringend auf Unterstützung angewiesen. Außerdem wurden über die Jahre neue Patenkinder aufgenommen, die zwar nicht Opfer des Genozids sind, deren Familien aber dennoch Unterstützung benötigen, um ihren Kindern eine umfassende Schulbildung zu ermöglichen. Derzeit unterstützen wir ca. 75 Kinder und Jugendliche.

Neben den Patenkindern gibt es zahlreiche weitere Betätigungsfelder. So wurden mit Hilfe von Spenden verschiedene SONDERPROJEKTE wie beispielsweise die Anschaffung von 150 Matratzen für ein Dorf im Osten Ruandas, die Finanzierung eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts oder der Kauf von 120 Ziegen für bedürftige Familien zweier Dörfer realisiert.

Inzwischen wurde in Düsseldorf ein eigener Verein gegründet, der den Namen Kinder- und Jugendhilfe Ruanda e.V. trägt.