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Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Völkermord und trotz weitgehend stabiler politischer Lage ist die wirtschaftliche Situation vieler Ruander weiterhin äußerst schwierig. Mit einem Bruttosozialprodukt von US$ 700,- (pro Person und Jahr; im Vergleich Deutschland US$ 45.790,-) gehört Ruanda zu den ärmsten Ländern der Welt; ca. 60 % der Menschen leben in extremer Armut (Human Development Index der Vereinten Nationen: Platz 163 von 188 (2014)).

Insbesondere die Waisen, deren Eltern während des Genozids ermordet wurden oder später an den Folgen des Völkermords starben, leiden bis heute unter den harten Lebensbedingungen. Viele dieser Waisen, die oft ganz allein ihren Lebensunterhalt sichern müssen, aber auch viele jüngere und nicht direkt vom Völkermord betroffene Kinder haben keinen Zugang zu umfassender Schulbildung. Dabei würden viele von ihnen gerne regelmäßig zur Schule gehen, um sich aus der Spirale von Unwissenheit und Armut befreien zu können. Zwar gibt es mittlerweile einige kostenlose staatliche Grundschulen, doch die weit verbreiteten privaten Grundschulen erheben grundsätzlich Schulgebühren. Auch der Besuch einer weiterführenden Schule ist stets kostenpflichtig. Gleiches gilt für ein Universitätsstudium und eine Berufsausbildung in einem Ausbildungszentrum. Für viele Kinder und Jugendliche sind Schulbesuch, Ausbildung bzw. Universitätsstudium daher unbezahlbar.

Hier ist dringend Unterstützung gefragt! Auch Sie können Hilfe zur Selbsthilfe leisten, indem Sie eine der folgenden Patenschaften übernehmen:

Kinderpatenschaft

Ausbildungspatenschaft

Studienpatenschaft (Bachelor)

Studienpatenschaft (Master)